Samstag, 3. Mai 2014

Fünf Jahre Aktiensparen - Eine Bilanz

Meinen ersten Aktienkauf tätigte ich am 24.04.2009. Ich war damals noch im ersten Berufsjahr und sagte mir, dass ich Vorsorge leisten müsse. Ich überlegte mir genau, was das richtige für mich ist. Bausparen z. B. kam für mich gar nicht infrage, weil ich nicht bauen wollte und auch auch das Konzept nie richtig verstand. Ich wusste nur, es ist sehr kompliziert und unflexibel. Genauso wie Riesterrente und Kapitallebensversicherung. Für mich war Flexiblität ganz wichtig und daher kamen für mich nur Aktien, Anleihen und Aktienfonds in Frage. Aufgrund meiner liberalen Überzeugung hatte ich auch nie Ressentiments gegenüber Eigentum und Aktienbesitzer.

Um nicht völlig verblödet einzusteigen, kaufte ich mir mir das Buch Genial einfach investieren von Martin Weber. Das Buch habe ich regelrecht verschlungen und ich kann es wirklich jedem ans Herz legen. Das Buch erklärt, wo tatsächliche und wo vermeintliche Risiken liegen. Dass man die Volatilität bei Aktien durch gescheite Diversifikation abfedern kann, war für mich als Informatiker sofort einleuchtend, schließlich gehöre ich zu jenem Teil der Bevölkerung, das der Mathematik (und damit der Stochastik) nicht abgeneigt ist.

Einige seiner Tipps habe ich aber bis heute nicht befolgt, d.h. ich setze keine Stopps und ich investiere nicht in ETFs. Was die Stopps anbelangt, halte ich sie für Verstärker für Kurseinbrüche. Die vielen Stopps lösen genau das aus, wovor sie schützen sollen. Ich halte ausgelöste Stopps für selbsterfüllende Prophezeiungen. Und bei den ETFs sind mir immer noch zu viele Gebühren im Spiel. Ich hatte am 24.04.2009 auch ein sehr negatives Erlebnis mit Gebühren. Ich erstellte fünf kleinere Aufträge, ohne auf die Gebühren der Volksbank zu achten. Da bezahlte ich 55 € für Aktien, aber 15 € Gebühren. Seit diesem Fehler sehe ich Gebühren sehr wichtig und selbst 0,1 % sind mir noch zu viel, denn diese Gebühren fallen dauerhaft an und nicht einmalig. Hätte ich 100000 € in einem ETF, ich würde 100 € Gebühren jährlich abdrücken.

Damals gab es auch erstklassige Chancen. Die Kurse waren im Keller, weil sich alle vom Aktienmarkt abwandten. Bei mir verstellten nicht Ressentiments und mangelndes Verständnis den Blick auf das wesentliche, denn Werte wurden nach wie vor in Unternehmen geschaffen und die damalige Krise hatte ihren Ursprung im amerikanischen Immobilienmarkt, nicht im Aktienmarkt. Die Deutschen waren dann so "clever" und investieren zu Beginn jener Krise bevorzugt in Immobilien. Das war die Zeit, als S&K mit Immobilien so viele spätere Opfer einsammelte und große wurde, bis dann vor einem Jahr das Schneeballsystem platzte. Schon komisch. Ich halte mich nicht für besonders talentiert oder für besonders erfolgreich, aber doch sehr interessiert, an allem, was da draußen so passiert, in Politik, Wirtschaft und Kultur. Und ich find's heute noch unglaublich, dass so viele professionielle Beobachter (Journalisten) mit einem Balken vor den Augen die Krise analysierten und Investmentbanker, Aktienhandel und Hochfrequenzhandel dafür verantwortlich machten.

Seit 2009 ist viel passiert. Wir hatten einen kleinen Aufschwung bis August 2012, dann einen kurzen Abschwung (politische Börsen haben kurze Beine) wegen der amerikanischen Schuldenkrise. Seitdem ging es stetig aufwärts und der DAX hat neue Rekordhöhen erreicht, ohne dass die Aktien überbewertet sind. Das KGV liegt bei ca. 15. Während dieser fünf Jahre habe ich ein Aktiendepot von 95000 € angehäuft. 10000 € Cash liegen auf meinem Girokonto. Ich denke, das Ergebnis kann sich sehen lassen, da meine Sparquote bereits über 50 % liegt. Mehr geht kaum. Die eingestrichenen Dividenden belaufen sich mittlerweile auf 5739 € brutto bzw. 4964 € netto.


Was ich den fünf Jahren gelernt habe:

Ruhe bewahren. - Die Ruhe ist in jedem Falle zu bewahren. Als ich im Juli 2012 Aktien von Enel kauft, da ging es rasant abwärts wegen der Vorgänge in den USA. Das habe ich bis heute nicht verstanden, aber ich habe die Chance für Nachkäufe genutzt. Mittlerweile ist Enel wieder über der 4-€-Marke. Geduld musste ich auch bei Aktien wie SAP haben, die erst nicht aus den Puschen kam, dann aber stetig zulegte. Ich habe mittlerweile viele Aktien im Depot, die sich im Kurs verdoppelt haben.

Deutsche Politik ist unberechenbar. - Als Aktionär von RWE bin ich erbost, was die Politik geleistet hat. Es ist ein ständiges hin und her, man kann nicht planen. Ein Kraftwerk wird für Jahrzehnte gebaut, RWE hat stetig investiert über die Jahrzehnte. Es ist nach wie vor ein solides, seriöses ja fast schon langweiliges Unternehmen. Trotzdem wird's aus ideologischen Gründen beschimpft, sie hätten die Energiewende verschlafen. Wie soll so ein Unternehmen reagieren? So ein Unternehmen wie RWE ist kein kleines Motorboot, das enge Kurven nehmen kann, sondern ein Riesentanker, das schon etliche Kilometer vor dem Einlaufen in den Hafen abbremsen muss, denn RWE plante und plant seine Anlagen für Jahrzehnte und setzt sie um, was ja gerade das ist, was die Politik sonst auch immer fordert: langfristiges Denken und Nachhaltigkeit.

Ich war schon vor zehn Jahren ein Gegner des EEGs und des Atomaustiegs. Angesichts dessen, dass sich alle negativen Prognosen der EEG-Gegner erfüllt haben (instabile Energieversorgung, Kostenexplosion, Effizienzverluste), verstehe ich die Politiker und viele Journalisten einfach nicht mehr. Es ist eine kollektive Realitätsverweigerung ohne Beispiel, die uns Deutschen 20 Milliarden € kostet.

Ich werde meine RWE-Aktien nicht verkaufen, weil ich die Hoffnung nicht aufgebe. (Die Worte von Sigmar Gabriel finde ich interessant.) Ich werde aber vorsichtiger sein, was deutsche Unternehmen angeht, gerade bei Branchen, wo die Politik sich gerne einmischt. Ich konzentriere mich mehr auf angelsächsische Volkswirtschaften, wo man den Ideologien an sich eher skeptischer ist.

Keiner Aktie hinterlaufen. Ich konnte nicht widerstehen und habe meine Kauflimits regelmäßig angehoben, weil ich eine Aktie unbedingt haben wollte. Hinterher habe ich mich immer geärgert. Ich lasse es künftig sein.

Diversifikation fängt Verluste ab. Es ist nicht nur Theorie, sondern ich erlebte Praxis. Ich habe solche "Blindgänger" wie RWE und K+S im Depot, bin aber doch satt im Plus, weil SAP, Deutsche Post, Jenoptik, Hannover Rück usw. abgingen wie Raketen.

Wer den Stahl hat, hat die Qual. Nie wieder Salzgitter-Aktien. Ich habe kürzlich mit sattem Verlust verkauft. Die Dividende wurde immer weniger, der Kurs war lausig und Verbesserung war nicht in Sicht. Wenn schon der Konkurrent Thyssen derartig schlecht dasteht, wie mag es erst mit der Salzgitter AG aussehen, wo doch die Politik enormen Einfluss verübt. Ich las auch vor über einen Jahr, dass da auf dem Betriebsgelände "Geschlechtergerechtigkeit" ein wichtiges Thema sei. Als Miteigentümer ärgert es mich, dass Geld für sowas verplempert wird. Dass ich überhaupt jemals in Salzgitter investiert habe, ärgert mich bis heute.


Dividenden sind ein wichtiges Detail. Ich achte auf immer auf die Dividende. Ein Unternehmen, welche kontinuierlich Dividenden ausschüttet, ist mir wesentlich lieber. Ich mag keine Unternehmen, die eher das Geld verplempern als es ihren Eigentümern zu überlassen. Bestes Beispiel ist Salzgitter, wo die Dividende stark gekürzt wurde, aber Geld für "Geschlechtergerechtigkeit" und Gender-Blödsinn da ist. Die Dividenden sind ein gewichtiger Grund, warum ich mich stärker auf den angelsächsischen Markt konzentriert werde. Unternehmen wie GlaxoSmithKline und General Mills erzeugen weniger Stress und Unbehagen.

Ein weiterer Vorteil für die Psyche: Ein kontinuierlicher Dividendenstrom erinnert einen immer daran, was man an den Aktien hat. Zudem ergeben sich bei Quartalsdividendenzahler häufiger gute Zeitpunkte zum Nachkaufen und man muss nicht ein ganzes Jahr bis zur nächsten Dividende warten. Ich habe mittlerweile fünf Quartalsdividendenzahler im Depot. Die schütten so aus, dass ich in jedem Monat mindestens eine Quartalsdividende einstreichen kann.

Dividenden gehören reinvestiert. Die Dividenden sind der Hebel schlechthin. Man sollte sie reinvestieren und somit den Zinseszinseffekt ausnutzen. Ich praktiziere dies wie folgt: Die Dividenden fließen nicht direkt zurück in Investitionen (wg. der Gebühren), aber sie werden auch nicht für zusätzlichen Konsum verballert. Ich lebe genauso sparsam wie und eh und je. Das Geld wird reinvestiert, sobald ich einen bestimmten Betrag (2000 bis 3000 €) erübrigen kann. Da ich genau Buch führe, wann ich wie viel in welche Aktie investiere, bin ich erstaunt, wie viel Geld für Investitionen pro Jahr bereitsteht. Mein Netto-Gehalt minus Konsumausgaben alleine erlaubt diese Investitionen nicht.

Ich habe bislang knapp 5000 € netto an Dividenden erhalten. Damit alleine kann man schon 130 Anteile an General Mills erwerben und in jedem Quartal 53,30 $ (zur Zeit 38,43 €) an Dividenden bekommen.

Kommentare:

  1. Wer seit 2009 an der Börse engagiert ist, hat natürlich bisher nur einen Bullenmarkt erlebt. Dann sind zwar einige Einzeltitel möglicherweise schlecht gelaufen, der Gesamtmarkt hat aber locker an die 100 % zugelegt. So wird/kann es auf Dauer nicht bleiben.
    Trotzdem macht man nach meiner 20jährigen Börsenerfahrungen mit einem breit diversifizierten Aktiendepot nichts falsch, wenn man in Crashphasen, wie 2000 und 2008, die Nerven behält und nicht verkauft. Ich habe Aktien, die abgestürzt sind wie die Telekom, NOKIA, E-on, ESPRIT. Diese Verluste werden aber von den Gewinneraktien weit überkompensiert. Die BASF habe ich vor der EURO-Einführung für etwa 10.000 DM gekauft und immer gehalten. Ihr Depotwert liegt aktuell bei über 40.000 €. Zudem habe ich bereits an die 8.000 € Dividenden erhalten, so dass ich gar keine eigenes Geld mehr in BASF stecken haben. Momentan zahlt mir BASF eine Jahresdividende von etwa 1300 €, warum sollte ich sie hergeben.
    Ein Handvoll solcher Gewinneraktien (Novo Nordisk, McDonalds oder Danaher sind andere in meinem Depot) überstrahlen alles andere. Ich habe gute Erfahrungen mit US-Mutis (Dividendenaristokraten) gemacht. Da kommt man nach einiger Zeit auf persönliche zweistellige Dividendenrenditen, weil Kurs und Dividenden steigen.
    Inzwischen lasse ich die Dividenden einfach auflaufen und investiere erst wieder, wenn es an der Börse richtig kracht, dann aber aggressiv. Das habe ich 2008 gemacht wegen der Abgeltungssteuer und das waren die besten Investitionen meines Lebens.
    Über meine Altersversorgung muss ich mir keine großen Sorgen machen. Ich könnte von meinen Dividendeneinnahmen leben, wenn die Rente ausfallen sollte. Dazu müsste ich noch nicht mal die Substanz angreifen.

    Sie sind noch jung und auf dem richtigen Weg. Ihre Aktienauswahl würde ich nur in Teilen so vornehmen :-). Ich mag internationale Marktführer, die weltweit engagiert sind; die üblichen Verdächtigen halt; außerdem bin ich US-lastig unterwegs, was bislang keine Fehler war. Dort gibt es einfach die besten Unternehmen der Welt, naja, wenn man von der Automobilindustrie einmal absieht. Ganz sicher aber im IT-Bereich. Da sind Sie, obwohl Informatiker, auch eher unterinvestiert. Ich bin sicher in Zukunft wird die Welt (und der Mensch) komplett digitalisiert werden bis in die letzten Lebensbereich hinein. Also her mit Google, IBM, Cisco, Microsoft (oh, habe ich Apple vergessen).

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    1. Danke für den sehr ausführlichen Kommentar. Ich war mir eigentlich immer bewusst, dass ich das einmalige Glück hatte, 2008 das Studium beendet zu haben und 2009 genug Geld für die ersten Investition erübrigen konnte. Ich klopfe mir gewiss nicht auf die Schulter, was für ein gewiefter Investor ich wäre. Ich habe auch nicht viel Geld 2009 investiert, 2010 auch nur wenig, weil ich einen Arbeitsplatzwechsel hatte und hohe Ausgaben für den Umzug.

      Ich werde natürlich weiter investieren, eventuell SAP nachkaufen, vielleicht ein paar Google- oder Apple-Aktien. Natürlich haben Sie recht, dass ich recht wenig IT im Depot habe, aber dahinter steckt auch wieder eine Überlegung. Ich bin als Informatiker und Angestellter schon sehr abhängig von der IT-Branche und müsste mich gezielt nach Nicht-IT-Themen umsehen, um ein Klumpenrisiko zu vermeiden. Die Entwicklungen aber sind noch nicht abgeschlossen und ich denke, es gibt noch sehr viel Potential: Ubiquitious Computing, Cloud Computing etc. Ich denke, gerade Google, Apple und SAP werden noch richtig wachsen, selbst wenn das zurückliegende Wachstum von Google und Apple sehr beeindruckend ist und viele denken mögen, dass die nicht mehr wachsen können.

      Mit den US-Aktien haben Sie recht. Mir gefällt die dortige Aktienkultur. Aktionäre werden nicht als böse betrachtet. Hierzulande ist dies anders und herrscht Stimmungsmache. Hier gilt der Aktionär nicht als Arbeitgeber, sondern als jemand, der den Arbeitern das Geld wegnimmt, in Form von Dividenden. Ich mag den deutschen Standort wegen seiner Unternehmen und seiner Fachkräfte, ich verabscheue ihn aber wegen seiner Politiker, die eine Sau nach der anderen durchs Dorf treiben. BASF investiert immer mehr in den USA, weil man dort die Chancen der Gentechnik sieht und weil Energie dort sehr billig ist. Hierzulande herrscht nur Panikmache. Eine grüne SA zertrampelt Versuchtsfelder und wegen einer vermeintlichen Erderwärmung geben wir 20 Miliarden € p.a. extra aus.

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  2. Ich schätze Ihre wirtschaftsliberale Einstellung, wie sie in Ihren Artikeln zu Ausdruck kommt, sehr, weshalb ich auch Ihre Posts lese.
    Nach meiner Einschätzung ist das für junge Leute, die gerade frisch aus dem Studium kommen, eher eine seltene Einstellung. Häufig wird "das System", das uns einen noch nie dagewesenen Wohlstand (und zwar der breiten Masse) gebracht hat, lächerlich gemacht, kritisiert, ja bekämpft. Diejenigen, welche den Wohlstand erwirtschaften, werden verachtet (bestenfalls als Melkkuh gelitten) und diejenigen, die mit dem Geld anderer vermeintlich Gutes tun, werden gefeiert.
    Inzwischen hat sich in Deutschland so etwas wie ein sozial-wohltätiger Komplex gebildet, der Milliarden an Steuergeldern umsetzt, in dieser Hinsicht der Rüstungsindustrie nicht unähnlich. Und so wundert es nicht, dass fast wöchentlich ein Armutsbericht, ein Alleinerziehende-Bericht und was weiß ich noch, irgendwelche Missstände aufzeigt. Je mehr Geld in diese Bereiche fließt, so mein Eindruck, um so schlimmer die Zustände. Hier hat sich etwas verselbständigt und führt auf Kosten der Allgemein ein Eigenleben, ohne dass sich etwas ändert. Anscheinend bewirken diese Heerscharen von Sozialpädagogen irgendwie nichts bzw. haben gar keine Interesse daran, etwas zu bewirken.
    Die Folge davon ist, dass die Steuer- und Abgabenquote immer weiter steigen muss. Die Politik, jedenfalls die gegenwärtige, verwaltet den Status quo. Die Entscheidungen, die sie momentan trifft, laufen allen zukünftigen Herausforderungen zuwider (Demographie) als gäbe es kein Morgen.
    Die Bundeskanzlerin, die diese Herausforderungen nach meiner Einschätzung begriffen hat, lässt trotzdem alles einfach laufen (Mütterrente, Rente mit 63, ...). Offensichtlich ist auch sie politisch zu schwach, um diesen Kräften Einhalt zu gebieten.

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  3. Hallo Couponschneider,

    Ich finde den Artikel sehr gut und ich hoffe mein Weg wird deinem ähneln.
    Habe ebenfalls im ersten Berufsjahr begonnen in Aktien zu investieren und spare/investiere auch über 50% meines Nettogehaltes (bin im zweiten Berufsjahr).
    Ich investiere dividendenorientiert und am meisten erfreuen mich auch Quartalszahlungen. Mittlerweile sind es schon durchschnittlich ca 70 € im Monat, welche natürlich reinvestiert werden. Ich wünschte in Deutschland gebe es mehr Kleinaktieonäre und vorallem jüngere Leute (So wie ich ,20) würden sich mehr mit dem Thema beschäftigen, mit einem Gesundem, langfristigem Umgang mit Geld. Und nicht, welches ist mein nächstes neues Auto?, welches Smartphone hol ich mir als nächstes?....usw.
    Ich freue mich aufjedenfall auf meine Zukunft und bin Zuversichtlich... Und auf weitere informative neue Artikel freue ich mich auch ...Dankesehr

    Mit freudlichen Grüßen
    Philipp

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  4. Hallo,
    ein hübsches Sümmchen ist da zusammengekommen. Aber wie Felix Meier schon anmerkte: Du hast bisher nur Erfahrungen mit dem Bullenmarkt. Mit bearishen Zeiten musst und wirst Du noch Erfahrungen sammeln. Deine Theorie mit den Stopps in allen Ehren: Das hilft Dir nur, wenn alle Aktienbesitzer keine Stopps setzen. Kannst Dir ja ein Schild um den Hals hängen: "Setzt keine Stopps". Mal sehen ob es klappt.

    Mit E.ON habe ich ebenso wie Du mit RWE einen Energiekonzern im Depot liegen der mir Verluste eingebracht hat - auch wegen der Energiewende. Du musst lernen, auch mit einem Verlust klarzukommen. Du machst den Fehler, Schuldige zu suchen und hast in diesem Fall die Regierung ausgemacht. Schuld bist Du selbst. DU selbst bist für die Gestaltung Deines Depots verantwortlich. Und wenn es dann einmal - aus welchem Grund auch immer - mal nicht so läuft wie es soll, muss man damit leben können.

    Deine politische Ansicht zum Thema Energiewende ist ein anderes Thema. Ich könnte Dir aber gerne einen Kontakt zu einer Frau vermitteln, die 80 km nördlich von Tschernobyl aufwachsen musste. Ihr könntest Du Deine Ansichten auch noch einmal eröffnen. Zu glauben, dass es für eine stabile Stromversorgung Atomenergie bedarf ist genauso falsch wie zu glauben, dass bereits heute eine stabile Stromversorgung ausschließlich mit erneuerbaren Energien möglich ist. Aber es gibt ja noch etliche andere Formen. Wo bleibt denn z. B. der Atomdreck? Vielleicht hast Du ja noch Platz in Deiner Garage für einen Home-and-Business-Castor.

    Frohes Schaffen
    Gruß
    JustDoIt

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  5. Hallo Couponschneider!

    bei den Gebühren hast du recht. Die fallen nicht nur einmalig an sonder sind dauerhatf enthalten. Derzeit bin ich mit meinenj Gebühren bei ca. 0,3 bis 0,4 %. Würdest du das als "okay" bezeichnen? grundsätzlich möchte ich ebenfalls auf 0,1% erreichen, jedoch gibt es dazu kaum einen Broker dafür. Bei welchen Broker bist du?

    Beste Grüße
    Thomas

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    1. Ich habe Konto und Depot bei der Netbank und zahle ca. 15 € pro Order, also nicht extrem billig, aber auch nicht sonderlich teuer. Wenn die Transaktion 1500 € beträgt, entspricht das 1 %. Aber das ist einmalig. Nach zehn Jahren sind keine weiteren Gebühren deshalb angefallen und dann sind es 0,1 %.

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