Dienstag, 12. August 2014

Sparen im Haushalt: So einfach wie möglich.

Seit vielen Jahren achte ich darauf, dass Geräte, die ich kaufe, möglichst einfach sind und möglichst selten kaputt gehen können. Hier zwei Beispiele:

1. Meinen Kaffee bereite ich in einer Bialetti-Kanne vor. Ich habe das Gerät gewählt, weil es sehr einfach zu bedienen ist. Ich kann die Kanne fallen lassen und sie geht nicht kaputt. Kaffeemaschinen mit Filter, die Kaffee für gleich acht Tassen aufbrühen, sind für mich einfach überdimensioniert. Diese Geräte halten häufig nicht lange; ich kann mich an zahlreiche Kaffeemaschinen in meinem Elternhaus erinnern, die kaputt gingen. Viele Leute kaufen sich Pad-Maschinen oder Vollautomaten und glauben, das Leben würde dadurch einfacher. Ich weiß von dem Gerät in meiner Firma, dass es ständig nach Pflege ruft. Was ist daran bequemer als eine Bialetti, die ich einfach nur ganz normal abwaschen muss? Man betrügt sich, wenn man man glaubt, diese vielen Automaten nehmen einen immer Arbeit ab. Für scheinbar höhere Bequemlichkeit zahlt man dann häufig mehr Geld (einmalig und kontinuierlich) und man muss Zeit aufwenden.

2. Ich habe gestern eine altmodische Heckenschere gekauft. Man könnte sie auch als normale Heckenschere bezeichnen, so eine mit zwei Schneiden, eine richtige Schere also. Viele Leute kaufen ja gerne die elektrischen oder die benzinbetriebenen. Ich verstehe es nicht. Ich habe solche Geräte auch schon benutzen müssen; mein Vater kaufte die ständig. Ja, richtig gelesen: ständig, denn regelmäßig ging so ein Ding kaputt. Mein Onkel genauso: Er dachte, er macht uns damit einen Gefallen und schenkte uns so ein Ding. Man muss sich von dem Gedanken lösen, dass so eine automatische Heckenschere Arbeit abnimmt.  Bei der elektrischen muss man ständig ein Kabel hinter sich herziehen, teilweise über den ganzen Hof. Die benzinbetriebene braucht Benzin, viel Wartung und viel Kraft um sie anzubekommen. Und was daran einfach sein soll, eine mehrere Kilogramm schwere Heckenschere über eine Hecke zu halten, um dort etwas zu schneiden, weiß ich auch nicht. Und ständig bleibt was hängen. Und das Ergebnis ist miserabel, weil junge verholzte Triebe schon problematisch sind.

Ich habe die neue manuelle Heckenschere sofort ausprobiert. Ruckzuck und exakt war der Strauch geschnitten. Vermutlich wird die Heckenschere auch noch in zwanzig Jahren Dienst tun. Was soll an ihr schon kaputt gehen? Die Arbeit war auch noch lärmfrei. Das hätte ich mit der automatischen Heckenschere nie hinbekommen.

Kommentare:

  1. Das musste der Welt einfach einmal mitgeteilt werden. Ich finde das Themenspektrum vom neuen Antisemitismus in Deutschland bis zu den Vorzügen einer Handgartenschere erstaunlich.

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  2. Ich empfehle eine Kaffeekanne aus Edelstahl anstatt Aluminium, da diese der Gesundheit auf Dauer zuträglicher ist. Aluminium wird u.a. für die Entstehung von Alzheimer verantwortlich gemacht. Es wäre doch schade, wenn man aufgrund von Krankheit das ganze gesparte Vermögen nicht mehr genießen könnte.

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  3. Hallo Couponschneider.
    Ich bin leider weder ein Kaffeetrinker noch habe ich ein Grundstück mit Hecke.
    Aber ich spare anders im Haushalt. Insbesondere Stromsparen liegt mir am Herzen.
    Grüße

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  4. Noch mehr spart man, wenn man keinen Kaffee und keinen Tee trinkt. Wasser reicht.
    Insgesamt sind Ihre Spartipps aber sehr sinnvoll. Technik kostet oft mehr und macht viel Ärger. Daher rasiere ich mich auch nur mit nichtelektronischen Rasierern und eine elektronische Zahnbürste benutze ich erst recht nicht.

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  5. Also sparen ja, aber alles im Maßen.
    An alle: Bitte leben nicht vergessen!

    Die beiden Tips von Couponschneider kann ich voll nachvollziehen.

    Verzichten auf meine Pad-Kaffee-Maschine würde ich jedoch nicht wollen.
    Seit mehr als 2 Jahren tut sie ihre Dienste. Wartung?! Nein. Alle 3 Monate mal entkalken. Auwand: 20 Min. Reinigung: 3 sek. den Pad nach dem Kaffee-Kochen unters Wasser halten, fertig! Alles sauber.

    p.s.

    Bialetti habe ich auch. Nachteil: jedes Mal waschen nach dem Kaffee-Kochen!

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  6. Also ich habe eine ganz normale Filtermaschine von Moulinex, die habe ich seit 1999, also seit dem letzten Jahrtausend. Funtioniert immer noch tadellos, ob für viel oder für wenig Kaffee. Ab und zu entkalken und fertig.

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