Samstag, 27. September 2014

Das dritte Quartal neigt sich dem Ende. Eine kleine Bilanz.

Heute fand meine Gehaltsabrechnung Eingang. Und beim Eintragen der Frühstücksbrötchen in mein Haushaltsbuch, kam mir die Idee, dass es doch nicht schlecht wäre, eine kleine Bilanz zu ziehen.

Denn wieder geht ein Monat vorüber, in dem ich großen Gewinn hatte. Ich habe gerade mal 42,10 % meines Nettoeinkommens (Nettogehalt + Nettodividendeneinnahmen + Ebay) ausgegeben. Und das, obwohl ich unerwartete Ausgaben hatte. Ich wurde kurz krank, also kaufte ich Taschentücher, Bonbons etc. Das ist aber nur ein kleiner Posten. Schwerer fiel ins Gewicht, dass sich das Mainboard meines Rechners verabschiedete. Für 220 € kaufte ich ein Netzteil, Mainboard, Prozessor und Speicher neu. Ohne diese Aktion hätte ich nur 35,03 % meines Nettoeinkommens ausgegeben. Der Verzicht auf die Ebay-Einnahmen ist da eingerechnet, denn was sollte ich anderes verkaufen als den alten Speicher, den alten Prozessor und das alte Mainboard. Für das Netzteil fand ich noch keinen Käufer.

Das ist eine stattliche Sparquote von über 50 %. Beeindruckend, oder nicht? Und es geht weiter, weil ich höher hinaus will. Die Dividendeneinnahmen machen Spaß. Ich habe in diesem Monat das Vorjahresergebnis bei den Dividendeneinnahmen (brutto wie netto) überboten. Da kommen aber noch ein paar Dividendeneinnahmen. Und das trotz RWE (Halbierung der Dividende) und K+S (gefünftelt) im Depot.

Ich habe an meiner Libre-Office-Calc-Tabelle getüftelt, um zu ermitteln, wie hoch meine Dividenden durchschnittlich im Monat sind, auf Basis der Einnahmen der letzten 12 Monate. Brutto sind es 238,63 € pro Monat, 185,65 € sind es netto. Das mag wenig sein im Vergleich zu anderen Finanzbloggern. Ich muss aber dazu sagen: Ich fahre keine explizite Dividendenstrategie. Andere wählen bewusst starke Dividendenzahler und liegen logischerweise höher.

Ich habe mich vor einigen Jahren gefragt, was wertvoller ist: Mit hohem Einkommen gesegnet zu sein oder aber mit der Fähigkeit, mit wenig auszukommen. Mein Gehalt ist nicht schlecht, aber nicht überragend. Aber ich kann mit wenig auskommen. Und ich neige nicht dazu, Geld für Statussymbole auszugeben. Daher ist meine Sparquote hoch, ohne dass es es schmerzt. Ich bewerte die Fähigkeit, mit wenig auszukommen, als sehr hoch ein.

Kollegen von mir hauen das Geld raus wie Graf Koks von der Gasanstalt. Die fahren mit deutschen Markenfabrikaten vor, tragen Kleidung von Hugo Boss und Tommi Hilfiger... die geben viel Geld aus und dennoch sieht's erbärmlich aus, weil sie glauben, Markenkleidung sähe grundsätzlich gut aus. Ich habe gewiss nicht so viel Kleidung, aber dafür vernünftige, z. B. Pullover aus Kaschmirwolle. Das trägt sich angenehm, sieht gut aus und ist stilsicher. Gespart haben die nichts, geschweige denn investiert. Der eine hat Familie und will sich eine Immobilie ans Bein ketten, der andere hat ein Motorrad.

Mal sehen, wie es weitergeht. 185 € netto extra in jedem Monat... So viel versprechen Riesterversicherungen auch, aber ab Renteneintrittsalter. Bis dahin kann man tot sein. Für mich bedeuten diese 185 €: Strom, Internet und Versicherungskosten sind bezahlt. Mal sehen, wie lange es noch dauert, bis meine Kaltmiete von Dividenden gedeckt ist. Das dürfte nun immer schneller gehen. Dividenden erhöhen sich mit der Zeit, genauso wie die Kurse steigen. Die Dividendeneinnahmen werden reinvertiert, d.h. ich habe dann auch mehr Aktien. Arbeitseinkommen wird größtenteils auch investiert. Der Zinseszinseffekt spielt mir in die Hände.

Kommentare:

  1. Mir scheint z.Zt. ist nicht so sehr das Sparen das Problem, sondern das rendierliche Anlegen des Gesparten. Alle gängigen Assets sind auf hohem Niveau (Aktien, Immobilien) und für Zinsanlagen gibt es nichts mehr.
    Die Welt ist mit Geld überflutet. Gute Zeiten für Schuldner; es gibt Geld für lau.

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  2. Hallo Couponschneider! Ich verfolge Deinen Blog schon lange und finde ihn wirklich gut. Sowohl Deine politischen Kommentare wie auch Deine Einstellung zum Geld, Sparen und Investieren. Auch ich lege durchschnittlich 50% meines Monatseinkommens zur Seite, mache ich seit 10 Jahren so. Der grösste Teil wird in Aktien angelegt, habe ein Online Konto bei Comdirekt. Allerdings habe ich mir konsequent ein Porfolio zugelegt mit Firmen die eine lange und gute Dividenden Historie haben (z.B. Nestle, Imperial Tobacco, Reality Income, Diageo). Nestle ist bisschen doof wegen der Schweizerischen Verrechnungssteuer, aber ansonsten wie eine Diesel Lokomotive. Dividenden reinvestiere ich konsequent. Und jetzt kommt es: ich habe kalkuliert, dass ich in 2 - 3 Jahren problemlos von den Dividenden Einnahmen leben könnte, wenn ich wollte. Gutes Gefühl. Viel besser als ein BMW Cabrio (hab ich nicht).

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    1. Thomas, heisse ich übrigens. Und wohne in Hamburg

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    2. Das ist eine hervorrangende Leistung. Und ja: Ich denke genauso. Mit passivem Einkommen im Rücken lebe ich einfach entspannter. Ich will Entspannung im Alltag und nicht einmal im Jahr für zwei Wochen auf den Malediven. Ich verstehe sowieso nicht, was die Leute um die halbe treibt. Am Strand herumlungern kann man fast überall.

      Ich bin Anfang 30 und habe viele Kollegen in meinem Alter. Die haben alle Immobilienträume und sind bereit, sich für 27 Jahre zu verschulden. Ich finde das wahnsinnig. Die halten sich alle für besonders schlau. Einer wollte mir mal erklären, wie "Wirtschaft" funktioniert, denn er habe schließlich auch BWL-Vorlesungen gehört. Hab ich, aber ich gehe nicht damit hausieren. Und in die BWL-Vorlesung mit BWL im Titel war sowieso blödsinnig. Die Augen geöffnet hat mir "Investitionsrechnung". Wir hatten da einen richtig guten Dozenten. Heute berechne ich mir den Endwert eine Investition, um sie besser abschätzen zu können. Meine Kenntnisse in der Stochastik helfen mir, mit den Imponderabilien umzugehen. Ich nutze auch sonst gerne Stochastik. Ein Kollege von mir mag das überhaupt und zitiert dann das, was Goebbels dem Churchill in den Mund gelegt hat: "Ich traue keiner Statistik..." - Der Kollege will einfach nur jede Diskussion abwägen, weil er nicht akzeptieren kann, dass er nicht mitreden könne.

      Ich bin manchmal echt deprimiert, ob der Engstirnigkeit der anderen. Auf den Hosenboden setzen und lernen, scheint die Vorstellungskraft der meisten Menschen zu sprengen.

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  3. Hallo Couponschneider,

    erst einmal tolle Sache wie du mit Geld umgehst.
    Ich lese periodisch deine Beiträge zu diesem Thema.

    Was ich wissen möchte, wie steht es bei dir um die Frage der Familiengründung?
    Du bist "Anfang 30" (Definition "Anfang 30", 33,34,35?!), lebst, nach eigenen Angaben, sehr sparsam. Bist du bereit eine Frau in dein Leben eintreten zu lassen und mir ihr evtl. dann eine Familie zu gründen? Ich kenne das von mir, es ist nicht einfach, wenn man eine gewisse Zeit „sein“ Ding durchzieht. Und mit Anfang 30 sollte man sich schon seine Gedanken dazu machen, wenn man nicht am Ende mit einem Haufen Geld alleine dasitzen möchte.
    Ob diese mögliche Änderung in deinem Leben auch eine Änderung deines Investitionsverhalten nach sich zieht, wer weiß das so genau. Anders wird es sicherlich laufen. Ich werde bei dir das Gefühl nicht los, dass du genau deswegen immer noch Single bist, oder irre ich mich da?
    Danke!

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    1. Na klar, bin ich bereit für eine Frau und sogar für Kinder. Deswegen lebe ich ja heute schon recht sparsam. Ich sehe nicht ein, warum ich heute mein Geld für den ganzen Müll ausgeben soll, was die anderen ausgeben. Ich habe einen Kollegen, der sich einen Stepper gekauft hat. Warum geht er nicht einfach an die frische Luft zum Laufen? Die Kollegen kaufen auch alle nur Neuware und sind dann am jammern, wenn die Freundin schwanger wird und die Kosten steigen. Viele lassen ihr Zeug in die Firma schicken. Ich kaufe die meisten Bücher und ich bin der einzige, der gezielt gebraucht kauft. Amazon macht es doch so schön einfach heute. Mitunter kommen Bücher aus der Nähe von Seattle, weil da ein Gebrauchtwarenhändler für Bücher sitzt, der mir das Buch zum schmalen Preis anbietet.

      Ich bin ein recht introvertierter Mensch, der gerne und viel nachdenkt. Ich habe große Schwierigkeiten, überhaupt Menschen kennenzulernen. Einsam fühle ich mich dennoch nicht... Ich habe eigentlich nie Momente der Langeweile, ich habe meine Bücher, meine Interessen... Ich gehe auch gerne ins Theater. Ich fühle mich dagegen oft einsam in menschlicher Gesellschaft, wenn mal wieder Stuss geredet wird. Wer wie viel am letzten Wochenende gesoffen hätte... Ich fand das schon in meiner Jugend abstoßend. Geradezu unverständlich finde ich, wenn 30-jährige immer noch leben und reden, als wären sie 17.

      Deswegen würde ich auch nicht mit einer mit einer x-beliebigen Frau anbandeln wollen und auch nicht mit einer, die nur gut aussieht. Ich würde mich einsam fühlen, wenn ich keine intellektuellen Anknüpfungspunkte hätte. Gutes Aussehen schadet ja nicht, aber klug und interessiert muss sie sein. Mein Wunschtraum ist eine bildungshungrige Familie, wo abends nicht ferngesehen wird, sondern gelesen, wo jedes Familienmitglied es sich mit einem anderen Buch bequem gemacht hat und von der Wärme des Ofens umschmeichelt wird.

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    2. Das mit der bildungshungrigen Familie ist ja mal ein frommer Wunschtraum. Möge er Dir erfüllt werden. Eins ist jedoch sicher: Bis sich dieser Wunsch erfüllt, liegen steinige Wege vor Dir. Plötzlich hast Du Frau und Kinder und dann ist die Sparquote > 50% erstmal dahin. Die paar Euronen die sich Kindergeld nennen sind im Handumdrehen aufgebraucht. Windeln, Klamotten, Nahrung, Kinderausstattung, Möbel, mehr Wohnraum sind teuer und leider unabweisbar. Es wird über Jahre hinweg nur einen Vollverdiener geben. Deine Partnerin in spe kannst Du Dir auch nicht backen. Sie wird Deinen Drang, Vermögen zu bilden, unter Umständen nicht zu 100% unterstützen wollen oder können. Mit Kindern ist es deutlichst schwerer, finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen. Als DINKS kann man die Ersparnisse so richtig rocken, vor allem wenn man keinen übertriebenen Lebensstil pflegt. Mit Familie läuft das nicht. Man muss sich dann komplett neu aufstellen. Habe ich alles schon hinter mir bzw. stecke noch mittendrin. Für mich war und ist die Familie sehr wichtig. Aber mir ist mir auch Aufbau von Vermögen sehr wichtig. Hier spielt der Wunsch nach Unabhängigkeit natürlich auch eine sehr große Rolle. Und hier kann es zu einem Spannungsfeld kommen: Auf der einen Seite der Wunsch nach (finanzieller) Unabhängigkeit und den damit einhergehenden Anstrengungen. Auf der anderen Seite der Nachwuchs, der zum einen alles andere als Unabhängig macht und darüber hinaus auch noch viel Geld kostet und die erforderliche Zeit für die Vermögensmehrung einschränkt. Es ist nicht leicht, sich dann so zu verbiegen, dass man allen und allem und vor allem sich selbst gerecht wird. Kinder sind eine Bereicherung aber eins kann ich Dir jetzt schon sagen: Bis Du Deine Kinderchen lesenderweise brav am warmen Ofen sitzen hast wirst Du eine Menge erlebt haben.

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  4. Um zu beurteilen, ob Couponschneider vernünftig mit Geld umgeht oder übertrieben spart, müsste man sein Nettogehalt kennen. Ich denke, dass ich im Monat als Student noch weniger Geld ausgebe. Das eine oder andere Buch kaufe ich mir trotzdem. Und nicht übertrieben viel Geld für Nahrungsmittel auszugeben, hält einen schlank und gesund.

    Und was die Single-Frage angeht: Man kann in einer Partnerschaft einsamer sein als als Single. Es kommt also darauf an, die richtige Frau zu finden und nicht irgendeine, nur weil man glaubt, dass gehöre sich so oder weil man gesellschaftlichen Erwartungen erfüllen möchte.

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    1. Das Nettogehalt ist sehr leicht auszurechnen:
      220 EUR sind 7,07 % des Einkommens.
      Also hat der Cóuponschneider ein Netto von: 220/7,07 * 100 = 3111 EUR

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  5. Hallo Couponschneider,
    ich lese immer wieder gern in Deinem Blog, vor allem weil ich an Deinem Beispiel sehe, dass es andere Menschen gibt, die zum Thema Geld in etwa die gleichen Ansichten haben wie ich. Das Thema Geld hat hier in Deutschland immer noch einen schlechten Ruf. Ich weiß nicht, warum. Ich finde, es ist gleichzusetzen mit Lebensenergie bzw. Freiheit. Es geht hier nicht um eine bestimmte Summe mit vielen Nullen dran, sondern um die Fähigkeit, finanziell unabhängig zu werden. Mach weiter so, das ist der richtige Weg!.

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  6. Frau , Kinder, Immobiolienkauf. Stimmt ! Die Sparquote geht erfahrungsgemäß nicht linear, es sei denn Du bist Single und wohnst weiter bescheiden zur Miete. Trotzdem ist es richtig einen Kapitalstock aufzubauen und das Geld nicht zu konsumieren.
    Weiter so !

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    1. Eben. Genau das ist meine Haltung. Ich brauche momentan nicht so viel, also warum soll ich wie blöde konsumieren? Wenn Familie erstmal da ist, dann habe ich umso mehr Geld und dann ich konsumieren. Selbst wenn ich auf die verrückte Idee käme, mir ein Haus zu kaufen: Ich würde dann dank des hohen Eigenkapitalanteils etliche Jahre Tilgungszeit sparen. Das vergessen viele. Wie hoch ist eine Tilgungsrate? 1000 € pro Monat? Das heißt. Da ich bis heute über 6000 € netto an Dividenden erhalten habe, habe ich ein halbes Jahr Tilgungszeit erspart, nur durch die Dividenden. Von Kurswachstum war noch gar nicht die Rede... das kommt ja auch noch dazu, wenn ich meine Aktien verticke. Und es gibt

      Und selbst wenn Familie da ist, glaube ich kaum, dass ich(!) dann teurere Hobbys hätte. Ich würde weiterhin lesen. Was Frau und Kinder machen, steht auf einem anderen Blatt. Aber man kann zumindest die Kinder so erziehen, dass sie ihre materiellen Dinge wertschätzen.

      Ich habe schon als Kind mein Spielzeug sorgfältig behandelt. Manch andere Kinder dagegen haben ihr Zeug einfach aus dem Fenster geworfen. Ich kannte auch ein sadistisches Kind, das seine und andere Matchbox-Autos mittels eines Schraubstockes plattiert hat. Die Eltern haben fröhlich zugeschaut und Bier getrunken. Es waren hunderte Autos. Wurde der Junge erfolgreich im Leben? Nein. Er ist wie Eltern und Großeltern Alkoholiker geworden. Er ist noch keine dreißig und war schon zur Entziehungskur.

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  7. Hi CS,
    gehe davon aus, dass eine Familie von Grund auf einfach mehr kostet. Ob man will oder nicht. Deine Frau wird dann anfangs sicherlich auch nicht mehr voll arbeiten können. Zwei Kinder und eine Frau wollen auch Essen und Klamotten haben. Ob die dann deinen Standard als Maßstab nehmen, musst du dann klären. Aber auch Schule, Kinderbetreuung und und und kosten Zeit und Geld. Das was du an Zeit aufbringen musst, kannst du woanders nicht arbeiten um Geld zu verdienen.
    Sag deinen Kindern mal, dass sie nicht in Sportvereine gehen können weil du es aus finanziellen Gründen für unnötig hälst. Mit etwas Pech gehen die zwei Kids dann noch in zwei unterschiedliche Vereine, warum auch immer. Kinder können nicht Auto fahren und sollten oftmals in einem bestimmten Alter nicht allein unterwegs sein. Da werdet ihr als Eltern gefragt sein. Nur mit dem Radl wird dann oft nicht ausreichen im Winter und wenns zwei Orte weiter gehen muss.
    Und wenn du dein Kind mit einem Sack Kartoffeln als Ranzen zur Schule bringst, hilft das auch niemandem.
    Das alles hat noch gar nichts mit Hobbys zu tun sondern mit dem alltäglichen Leben, dem du dich heute bewußt entziehst, weil du selbstbestimmt entscheidest was du willst und was du für unnötig hälst.
    Ich bin mir sicher, dass deine Familie auch mal richtigen Urlaub machen will. Wenn du nicht nur Türkei und Ägypten aus dem Lidl-Prospekt anbieten willst, dann musst du sicher gute Überzeugungsarbeit leisten und erklären warum ihr euch die Welt da draussen nicht anschauen könnt.
    Gewisse Ausgaben hat man dann einfach, ob man will oder nicht. Daher hat dein heutiges Single-Leben nicht viel mit einem vernünftigen Familienleben zu tun.
    Aber des Öfteren hier, bin ich mir bei dir auch gar nicht so sicher, ob das überhaupt was für dich ist. Ich glaube du fühlst dich so wie du heute lebst einfach wohl und rechnest dir das dann einfach für die Zukunft hoch.
    Gruß
    Alex

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  8. Na ja. Als Famile muss man nicht unbedingt ein Auto haben. Meine Eltern hätten auch darauf verzichten können, da mein Vater seine Praxis in unserem Wohnort hat und meine Mutter nicht arbeitet. Und Urlaub ist im Grunde genommen auch nicht unbedingt lebensnotwendig, man kann ihn machen, aber ihn zuliebe von Kindern zu machen, würde ich lassen. Höchstens die Kinder in Skifreizeiten schicken, wenn sie das wollen, das lernen sie evtl. eine Sportart dazu, die ihnen ihm späteren Leben evtl. wertvolle Kontakte bringen wird.

    Und ich glaube nicht, dass Couponschneider seine Kinder später aus ökonomischen Gründen aus Vereinen heraushält und mit schlechtem Essen abfertigt und mit Säcken als Ranzen in die Schule schicken wird. Mal ganz davon abgesehen, dass frisches Essen, dass billiger als Fertignahrung ist, auch gesünder ist.

    Couponschneider hat meiner Meinung nach zwar eine etwas eingeschränkte Meinung in Bezug auf Zeitungen und Israel, dass er als Single aber sparsam lebt, ist sicher nicht zu kritisieren. Ich lebe nochmal sparsamer als er, vermute ich, und gebe höchstens für Bücher mal mehr aus.

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