Freitag, 21. November 2014

FAZ: "Sparkassen wollen keine Strafzinsen verlangen"

Meine bescheidene Meinung dazu: Es ist ja auch logisch, es ist für die Sparkassen das bessere Geschäft, wenn sie fixe Kontoführungsgebühren erheben und das kräftig. Bei den Kleinverdienern und Rentnern, typische Sparkassen-Klientel, holt man auf diese Weise mehr rein als über Strafzinsen.

Hier geht es zum Artikel. Dort ist die Kommentarfunktion schon gesperrt, weshalb ich meinen Senf dazu mit Hilfe dieses Blogs abgebe.

Insgesamt finde ich die Strafzinsen und die überhitzten Kommentare erheiternd. Wer zu viel Geld hat und es nicht investiert, muss die Folgen seiner Entscheidung tragen. Die Nichtinvestition ist genauso wie die Investition in Aktien eine Entscheidung. Ich muss auch mit den negativen Folgen meiner Entscheidung leben. Warum sollen überzeugte Nichtinvestoren und "Geldvergammelnlasser" verschont bleiben?

Kommentare:

  1. Ist schon lustig, wie schnell die Kommentarfunktion gesperrt wurde. Auch lustig finde ich die Leute, die sich da aufregen. Aktuell zahlt man Strafzinsen, wenn man mehr als 500.000 € rumliegen lässt. Wenn ich mehrere Konten bei verschiedenen Banken besitze, kann ich Millionen bunkern.

    Beträge unter 100.000 € werden wohl länger "straffrei" bleiben und wer hat als Privatmann/frau bitte so viel Cash am Tagesgeld? Die Leute haben echt Probleme.

    Wenn ein Kunde 7 €/Monat Kontogebühr zahlt, sind das 84 €/Jahr. Bei einem durchschnittlichen Kontostand von 1.000 € plus sind das 8,4%. Da regt sich keiner auf, d.h. sie regen sich schon auf, schaffen es aber nicht die Bank zu wechseln.
    Verkehrte Welt.

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    1. Sie haben es erkannt. Schon die Debatte bei den positiven Niedrigzinsen empfand ich als empörend blöde. Da regen sich Leute darüber auf, dass sie nur 0,5 % auf ihr Girokontoguthaben kommen, während sie ihre Kontogebühren von 7 € völlig übersehen. Ein Kontowechsel wäre attraktiver als eine Zinserhöhung in diesem Falle. Für die meisten Leute jedenfalls.

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