Sonntag, 24. Januar 2016

Sapere aude

Seit die Menschen nicht mehr an
Gott glauben, glauben sie nicht
an nichts, sondern
allen möglichen Unsinn.
(Gilbert Keith Chesterton)

Ich kann mir schon denken, wie der Finanzwesir im nächsten Wochenrückblick meinen Artikel erwähnt: "Couponschneider wettert wieder gegen Daytrader". Ja, das tue ich. "Ich habe keine andere Wahl, ich muss.", um es mit Geert von Innstetten zu sagen.

Youtube schlägt mir immer Videos von Koko Petkov vor. Ich finde ihn zum Schreien komisch. Er wedelt mit Bündeln von Geldscheinen in die Kamera, er protzt mit schicken Autos und mit fetten Wohnungen. Und wenn mir langweilig ist, schaue ich mir das an.

Im Dezember hat er dem Youtube-Publikum seine Wohnung in Düsseldorf gezeigt. Nun ist er nach Dubai umgezogen. Vor sieben Monaten residierte er noch in einem ganz anderen Büro, was weder dem in seiner Düsseldorfer Wohnung noch der neuen in Dubai entspricht. Vor drei Jahren sah sein privates Büro noch anders aus.

Ist er glaubwürdig? Ich finde nicht. Er verspricht viel und er kokettiert damit, dass er nun in Dubai lebe und 100000 € Miete pro Jahr zahle. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass er das aus seinen laufenden Einnahmen finanziert. Seine Seminare bringen sicherlich nicht so viel. Angenommen, er würde 1000 € pro Seminarteilnehmer und Sitzungstag verdienen (Gewinn, nicht Umsatz), dann bräuchte er alleine schon 200 Seminaristen, um auf 200000 € pro Jahr zu kommen. Davon muss er noch einmal Steuern abziehen und von dem Rest muss er die Wohnung in Dubai und seinen Mercedes finanzieren. 200 Teilnehmer im Jahr bedeuten  alle zwei Tage einen Teilnehmer oder 1 pro Arbeitstag (40 Wochen à 5 Tage).
Selbst wenn die Seminaristen keine ganztägige Einzelbetreuung bekommen, schafft er das nicht, immerhin tummelte er sich während des Jahres auch noch auf dem Jakobsweg herum. Damit kann er nicht so viel Geld verdienen, es sei denn, er nimmt seine Seminaristen hinterrücks aus, indem er Strategie A empfiehlt, selber aber vom Hinterzimmer aus mit Strategie B dagegenhält und den Seminaristen einredet, das passiere jedem Anfänger, sie hätten nun "wertvolle Erfahrungen" gesammelt und "Lehrgeld" gezahlt. Daytrading halte ich für ausgemachten Unsinn und ich bezweifle einfach, dass er damit genug Geld verdient. Ich denke, er lebt von der Substanz, denn er hatte ja mal in Autohaus in Berlin, was er aufgab. Er betrieb "Imperial Cars" in der Dovestraße 5.

Die Felix-Krullsche Steigerung von Koko Petkov dürfte Tobias Knebel sein. Noch keine 18 Jahre alt, redet er schon daher, als wäre er der große Kenner, der große Daytrader. Er trägt in Videos immer eine Rolex; ich habe gelesen, es seien Imitate. Er unterhält gleich zwei Youtube-Kanäle: Einen fürs Daytrading, den anderen für "Lifestyle". Geliefert werden Bilder von Rolex-Uhren, Sportwagen, Strand und Palmen. Man sieht ihn auch beim Bahnfahren. Er fährt aber zweite Klasse. Hat er denn keine Angst, dass ihm die Unterschichtler in der zweiten Klasse die Rolex abziehen? Schade finde ich ein wenig, dass man keine Bikini-Schönheiten sieht. Jeff Paul wusste, wie man es richtig macht. Ein Interview wurde auch schon mit ihm geführt. Er plant sogar, eine eigene Modemarke einzuführen. Beckham hatte seine eigene Serie, CR7 hat eine Unterwäsche-Linie und nun kommt Tobias Knebel. Darauf hat die Welt nur gewartet.

Über Knebel erfuhr ich von der Existenz einer Seite mit einem "Tradingrechner". Ich musste staunen, was man da ausrechnen kann. Vollkommen irrsinnige 1,5 % Rendite pro Tag sind da voreingetragen. Da aber auch 500 € Kapitalentnahme pro Tag voreingetragen sind und die Vorausrechnung nur für 20 Tage gilt, fällt einem nicht so schnell auf, wie unrealistisch das Rechenbeispiel insgesamt  ist. Wer dann unbedarft ist, lacht sich erstmal schlapp über "nur 1,5 %" und trägt für sich was höheres ein. Kann das klappen mit den 1,5 % pro Tag? Nein, denn nach spätestens drei Jahren wäre man bei 10000 € Startkapital 29 Milliarden € schwer. Man wäre in der Forbes-Liste  ziemlich weit vorne. Ich kenne aber keinen Daytrader in der Forbes-Liste.




Was hat das nun mit dem Eingangszitat zu tun? Ich registriere mit Besorgnis, dass Menschen diesen Unsinn auch noch glauben. Koko Petkov hat Fans und die finden es "unglaublich motivierend", Koko in Dubai oder Mercedes Coupé zu sehen. Ich sehe keinen qualitativen Unterschied zwischen Daytradern, Wünschelrutengängern, Baubiologen, Homöopathen und Leuten, die bei Mondlicht Kuhhörner vergraben und dies Wissenschaft nennen. Ein Werterelativismus macht sich breit. Dort, wo Zweifeln angebracht ist, zweifelt man nicht und dort, wo zweifeln unangebracht ist, wird unheimlich relativiert und es werden Verschwörungstheorien ersponnen.


Als ich mal Petkov als unglaubwürdig hinstellte, wurde ich kritisiert von jemanden, der "unvoreingenommen" an das Thema Daytrading rangehen wollte. Wie unvoreingenommen kann es sein, dann auf meine kritischen Einwände gar nicht einzugehen? Henryk M. Broder bekundete schon vor 14 Jahren, dass er jegliche Kommunikation mit jemanden einstelle, der den Begriff "ergebnisoffene Diskussion" nutzt. Früher konnte ich darüber nur lachen, heute weiß, was er meinte. Eine "ergebnisoffene Diskussion" ist nie ergebnisoffen, wenn man sie als ergebnisoffen ankündigt. Genausowenig wie jemand unvereingenommen ist, der damit hausieren geht, sich unvoreingenommen mit dem Daytrading beschäftigen will.

Mangelnde Kritik am Daytrading wird dann kompensiert durch übermäßige Kritik an Berichten westlicher Medien, z. B. über Nordkorea. Eine Pseudokritik mit der Begründung, der Westen betreibe auch Propaganda. Die Nordkoreaner betreiben zwar Konzentrationslager, aber bei uns würde ein Gustl Mollath in die Psychatrie gesteckt: "So viel besser sind wir auch nicht."

Natürlich muss man alles anzweifeln können, denn endgültig gesichertes Wissen gibt es nicht. Ich möchte aber auf die Erkenntnistheorie verweisen. Wir haben Theorien, die wir nicht verifizieren können, aber wir können versuchen, sie zu falsifizieren. Und wenn Falsifikationsversuche immer wieder unternommen werden und immer wieder scheitern (z. B. Einsteinsche Relativitätstheorie, das P-NP-Problem in der Komplexitätstheorie), dann ist die Erkenntnis vielleicht nicht gesichert, aber doch sehr gut erhärtet. Und wer sich dann gegen die gut erhärtete Theorie stellt, muss sehr, sehr gute Argumente habe. Es gibt momentan keinen Grund, daran zu zweifeln, dass die Relativitätstheorie stimmt, dass P≠NP und dass die Erde eine Kugel ist.

"Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" Wie realistisch sind die Versprechungen, die uns Koko Petkov und Tobias Knebel machen? Welchen Grund hat es, wenn der Daytrader-Rechner mit derart unrealistischen Zahlen vorausgefüllt ist? Nähmen wir eine Beispielrechnung für eine Sofortrentenversicherung ernst, in der 120 Jahre als Sterbealter eingetragen wäre? Gegen die Daytrader spricht, dass niemand so erfolgreich ist, dass er es in die Forbes-Liste geschafft hat.


Kommentare:

  1. Moin,

    da haste dir aber auch mit die zwei lustigsten Beispiele im deutschen Raum rausgesucht. Nur wie ich schon einmal schrieb nur weil du Niemand kennst der das erfolgreich betreibt, heißt das nicht das ich damit kein Geld verdiene :D. Wie dem auch sei die 1,5% finde auch verrückt. Allerdings solltest du deine Argumentation bezüglich Zinseszins überdenken. Ich handle meist reine Aktien mit einer Marktkapitalisierung von 0,5 bis 2 Milliarden USD. Würde ich 1% der Firma handeln wäre ich schon meldepflichtig, ich möchte nicht meinen Namen unter den major shareholders lesen. Auch werden ab einem gewissen Anteil die Käufe und Verkäufe selbst schon die Kursentwicklung gegenüber den üblichen Schwankungen mit immer weiterer Tendenz stark beeinflussen. Einen Käufer für einen ein prozentigen Anteil finde ich leichter als für einen zehnprozentigen genauso im Einkauf. Und was mache ich, wenn ich z.B. bei 10 Milliarden wäre, wie soll ich das Geld in meine 2-3 Firmen stecken die max. 6 Milliarden Wert sind? Soll heißen übertreib es nicht mit den Zahlen *g*

    Michael

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  2. Zuviel der Ehre für Daytrader. Soviel Schreibenergie und angeführte Zeugen, dass es nicht funktionieren kann, von Gott über Erkenntnistheorie bis Einstein.
    Es gab immer Spieler und es wird sie immer geben. Wenn jemand in Alaska Gold gefunden zu haben glaubt, machen sich Heerscharen von Glückssuchern nach Alaska auf; rein statistisch werden einige den großen Fund machen, viele werden ihr Hab und Gut verlieren. Das hat weniger mit Verschwörungstheorien zu tun als damit dass der Mensch von Hoffnung getrieben ist, die "Hoffnung stirbt zuletzt", heißt es. Anders könnte er wohl auch seine Zukunft gestalten.
    Also, ich meine hier wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Und ich bin froh, dass D noch so frei ist, dass jeder glauben und machen darf, was er für richtig hält, auch daytraden, bevor die Grünen entdecken, dass das das Weltklima verändert :-).

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  3. Eine kleine Anmerkung habe ich dann noch: Auffällig ist doch die Liebe der Daytrader und Möchtegerns, dass sie sich für Sportwagen und andere flotte Autos interessieren.

    Schäfermeier hat einen Sportwagen. Koko Petkov ein Mercedes Coupé, Tobias Knebel zeigt in seinen Videos Sportwagen und lachen musste ich, als ich das las:

    http://www.koko-trading.de/18-jaehriger-trader-verzweifelt-an-die-boersenverluste-und/

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    1. Hmm jedes mal wenn ich bei einem blogspot Blog Kommentare mit Chromium schreiben möchte verschwindet dieser nach dem Senden. Mit Iceweasel/Firefox keine Probleme. Ich fahre fast nur Fahrrad trotz Lappens bin ich jetzt nur ein halber Trader :D?

      Grüße Michael

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    2. Na ja, Autos sind Symbole und in einigen Kulturkreisen, wie dem hiesigen, Symbole für Erfolg. Warum nehmen sich Leute als Firmenwagen einen Benz, Audi oder BMW und keinen Toyota, Kia oder Daca? Wie sieht denn das aus, wenn nur ein Japaner vor der Tür steht? Dann lieber etwas "cooles oder kultiges" wie ein Mini.

      Das Thema Auto ist überbewertet, genauso wie das Thema Daytrading.

      Seit Tausenden von Jahren versuchen Menschen die Zukunft vorherzusagen. Das Wetter schon im voraus zu kennen. Mit sehr überschaubarem Erfolg. Und warum eigentlich der ganze Aufwand?

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  4. Ich glaube ich nicht, dass man mit Daytrading erfolgreicher sein kann als mit Glücksspiel.
    Aber: wie Kostolany schon schrieb, sollte man als ernsthafter Investor durchaus dankbar für die Existenz der Zocker sein, weil sie einen Beitrag zur Liquidität der Märkte leisten. Zu jedem Zeitpunkt wird irgendwo irgendein Trder sitzen, der mir meine Papiere abkauft, wenn ich sie dereinst mal loswerden will.
    Beste Grüße
    Kaktus

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    1. Mal eine Frage:
      Trägt ein CFD-"Handel" überhaupt zur Liquidität der Aktienmärkte bei? Wird dort auch nur eine Aktie im eigentlichen Sinne "gehandelt"? Letztendlich handelt es sich doch lediglich um derivative Wetten, bei dem der Wettanbieter nur darauf achten muss, dass sich Long- und Short-Positionen die Waage halten, oder? Was passiert denn real, wenn ein Daytrader 20-fach gehebelt auf einen Kursanstieg von BASF wettet? Solange ein anderer mit 20x auf einen fallenden Kurs wettet, wird doch nicht eine Aktie gekauft oder verkauft, nur der "Broker" verdient an den (versteckten) Gebühren. Oder hab ich hier ein Verständnisproblem? Liquiditätstechnisch findet das Gezocke doch größtenteils im luftleeren Raum statt.

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    2. Stimmt, das hatte ich nicht bedacht -- der Handel mit Derivaten nützt natürlich der Liquidität auf dem Märkten "richtiger" (damit meine ich nicht-derivativer) Werte nichts. Zumal CFDs ja auch nicht an Börsen gehandelt werden.
      Gut, dass ich von Derivaten jeder Art die Finger lasse... ;-)
      Gruß, Kaktus

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  5. Es gibt schon Daytrader, die es können. Unter Daytrader fasse ich auch mal die Turtels (oder sind das doch eher Chartisten?). Allerdings muss man ganz klar sagen, dass wohl 99% pleite gehen und die Wenigen, die es tatsächlich schaffen, stehen nicht in der Öffentlichkeit. Das sind dann schon Profis. Wir Ottonormalverbraucher tun gut daran, die Finger davon zu lassen. Nur weil es die Masse nicht hinkriegt, heist es nicht, das es nicht geht.

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  6. Im WPF schreibt auch einer, der sagt, dass er locker 20 Dax Punkte á 20 Euro (mindestens 400 Euro) am Tag macht.

    Zitat: "20 Punkte kann man aber immer machen - oft werden es ja dann doch 30 oder 50 Punkte, die meine Trades bringen..."

    http://www.wertpapier-forum.de/topic/48316-frage-zu-mascotte%C2%B4s-taglicher-dax-prognose/

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  7. Kann es sein, dass der Couponschneider etwas neidisch ist?:-)

    Aber das ist typisch Deutsch. In der anglo-amerikanischen Kultur würde man sich beispielsweise mit den Kokos freuen. Übrigens die wirklich erfolgreichen Trader sitzen bei den Big Boys und machen mit ihren Trades die Kurse. Schon mal gefragt, wie diese "wilden Zuckungen" oder "Bewegungen per Geisterhand" zustandekommen?

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    1. Ich verstehe das Daytrading-Geschäft, aber vieles beruht auf die selbsterfüllende Prophezeiung. Wenn nur genug Leute und Algorithmen die Charttechnik nutzen, kann man ungefähr abschätzen, wie sich ein Chart kurzfristig entwickeln wird. Daher spielen Daytrader nur gegen Daytrader und nur die schnellsten und erfahrensten gewinnen. Über 90 % gehen pleite und deshalb sehe ich sehr kritisch, wenn Petkov und co. Leute ins Daytrading locken.

      Es ist ein übliches Vorgehen, jemanden Neid vorzuwerfen, wenn man die Kritik abwerten will. Ich bin nicht neidisch auf Koko. Ich finde ihn unglaublich dämlich und habe sogar Mitleid, weil er schon Millionär war und er hätte nur in der Krise seine Million in solide Dividendenwerte stecken müssen.

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    2. Den Neid-Vorwurf finde ich auch recht putzig.

      Plakativ ausgedrückt: Jemand gewinnt 6 Mio. im Lotto. Soweit, so gut, sei ihm gegönnt. Wenn dieser sich jetzt aber auf die Brust trommelt, wie toll er das gemacht hat, weil er seinen Kaffeesatz nach dem Frühstück richtig gedeutet hat, wird es albern. Noch schlimmer wird es, wenn dieser anderen zum Lottospielen nach Kaffeesatz rät. Der Hinweis, es handele sich nur um sehr unwahrscheinliches Glück, ist nicht dem Neid geschuldet ;-)

      Der Erwähnung der "Big Boys" ist sicher richtig. Diese schauen aber keine You-Tube-Daytrading-Videos und wurden auch nicht mit Demo-Konten geködert ;-)

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  8. Genau so sieht es aus. Leider gibt es immer wieder Leute, die an den schnellen und einfachen Reichtum glauben und diesen Aufschneidern dann den Miet-Ferrari für das Social Media Fotoshooting finanzieren.

    Es gibt allerdings erfolgreiche Daytrader. Ich kenne einen persönlich. Der betreibt das Vollzeit und ist aber weit davon entfernt 1,5% am Tag zu machen.

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  9. "Es gibt momentan keinen Grund, daran zu zweifeln, dass die Relativitätstheorie nicht stimmt, dass P≠NP und dass die Erde eine Kugel ist."

    Der Couponschneider ist ganz fest davon überzeugt, dass die Relativitätstheorie NICHT stimmt? Genau das sagt dieser Satz nämlich...

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  10. Hier noch etwas zum Thema:

    98% of day traders lose money. Even for those traders able to make a profit in the short run, usually the success doesn’t last very long:

    40% of day traders quit within a month
    87% of traders quit within 3 years
    93% of traders quit within 5 years


    https://investingcaffeine.com/2016/02/20/thank-you-volatility/

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  11. Man muss auch einfach mal sagen, dass viele, die sich im Internet umschauen und Geld machen wollen und dann zum Trading kommen, nicht grade die hellsten sind. Ist ja nichts verwerfliches dran... Aber die geraten halt dann an solche Leute wie oben beschrieben. Und da gibt's dann eben welche, die so doof sind, dass sie den Leuten glauben.
    Ich trade auch, aber ich halte nichts von technischer Analyse oder Markttechnik. Wer ohne positiven Erwartungswert eine Wette abschließt, ist einfach nur dumm und dämlich. 100% Sicherheit hat man an der Börse nie und deshalb kann man sich an die 100% nur ansatzweise herantasten - und zwar nur mit Quantitativ-statistischer Analyse. Da wird's dann aber leider mathematisch... Und da steigen die meisten schon wieder aus. Ich trade noch nicht lange nach diesem Ansatz - aber ich kann mit Sicherheit behaupten, dass kleine Veränderungen an der Strategie oder Moneymanagement enorme Auswirkungen haben können. Das ganze subjektive Gedöns mit Formationen, Wiederständen, Trendkanälen etc. hat da keinerlei Chance.

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