Sonntag, 12. Juni 2016

Haben Sie heute schon an Ihrem Mindset gearbeitet?

Ein Wort, das ich in letzter Zeit immer häufiger höre: "Mindset". Auf Deutsch ist das nichts anderes als Haltung, Denkart oder Mentalität. Ist die Beherrschung der Finanzen nur eine Frage, wie wir Denken und ob wir positiv oder negativ über Geld denken?

Wenn man wirklich keine Inhalte an, hebt man hervor, wie wichtig Motivation und "Mindset" wären. Koko Petkov, angeblich ein erfolgreicher Daytrader, faselt in jedem zweiten Video vom "Mindset". Und leider stelle ich fest, dass nun immer mehr Finanzblogs aus dem Boden schießen, die ganz abstrakt auch die "Mindset"-Nummer spielen und die Inhalte auf der Strecke bleiben.

Ich bin nicht der Meinung, dass alles eine Frage der Haltung ist. Man sollte auch die theoretischen und praktischen Dinge lernen. Ich habe hier schon einige Artikel gebracht, die aufzeigten, wie Rentenrechnung funktioniert. Ich habe mir sogar für private Zwecke ein Buch über Grundlagen der Finanzmathematik gekauft und immerhin bis zur Hälfte durchgearbeitet. (Mnache Kpaitel interessierten mich noch nicht.) Ich find's schade, dass man zu solchen Themen zu wenig in den Finanzblogs liest.

Ich wünsche mir, dass den Lesern mehr konkrete Informationen geliefert werden. Ob das nun finanzmathematische Formeln sind oder ein kleiner Excel-Crashkurs, wie man ihn kürzlich beim Finanzwesir zu lesen bekam.

Sowas finde ich gut, weil ich dann selber sogar noch dazulerne. Da lernte ich ich die Funktion INTZINSFUSS kennen. Ich plante schon lange vorher, den internen Zinsfuß meines Portfolios auszurechnen und hatte schon die Befürchtung, ich müsste Makros schreiben, um mit Regular Falsi den internen Zinsfuß berechnen zu müssen. Gott sei Dank habe ich die Makroprogrammierung umschiffen können, denn es gibt kaum Literatur dazu und wirklich einarbeiten möchte ich mich darin nicht. Ich programmiere schon beruflich sehr viel und Makroprogrammierung ist einfach nicht sexy genug.

Daher bitte an alle Blogger: Mehr Inhalte bitte, d. h. konkrete Investmentmöglichkeiten, finanzmathematische Beispielrechnungen und Überlegungen. Finanztipps aus der Küchenpsychologie gibt es schon mehr als genug.


Da ich privat in letzter Zeit viel mit Tabellenkalkulation arbeite, will ich mit gutem Beispiel vorangehen und selber eine kleine Tabellenkalkulationsreihe starten. Auf LibreOffice basierend natürlich. Excel kommt mir nicht in die gute Stube.


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