Sonntag, 29. Januar 2017

Der Abzockerfonds zweier Crashpropheten

Ich muss mich schon wieder aufregen. Wenn ich mich aufrege, dann weiß man, was kommt: Entweder geht's um Antisemitismus in den Mainstream-Medien, um Dirk Müller oder Carsten Maschmeyer, oder um die "Weltökonomen" Friedrich und Weik.

Ich habe ihre drei Bücher gelesen. Unverständlicherweise kamen diese Bücher beim Publikum an, qualitativ waren sie aber ziemlich missraten. Vor allem beim ersten Buch hat der Verlag enorm beim Lektoriat gespart; der muss selber sehr überrascht gewesen sein über den Erfolg des Buches.

Warum kamen diese Bücher an? Weil Friedrich und Weik dem Publikum liefern, was es hören will: Die ach so pöse Finanzwirtschaft hätte uns alle im Griff, die Politiker zerstören die Währung und alles würde crashen. Viele wollen nicht hören, dass man sich als Anleger an die eigene Nase fassen muss. Dieses Brett ist eindeutig zu dick, um von Friedrich und Weik gebohrt zu werden. (Tim Schäfer geht den entgegengesetzten Weg)

Von Crash-Propheten halte ich nicht viel. Wer auf einen Crash-Propheten wie Dirk Müller gehört hat, der hat viel Geld verloren und er legt ausgerechnet dann einen Fonds auf, als die dicksten Kursgewinne schon längst gemacht stattgefunden haben. Friedrich und Weik sind nun Dirk Müller gefolgt; sie haben einen Fonds aufgelegt; ich hab's heute in der Finanzküche gelesen und auch dort wird er Fonds kritisieren. Hier sind die Konditionen des Fonds:



Ich finde das heftig.

1. Bei der Performance-Gebühr liest es sich so, dass 7,5 % über der Benchmark erforderlich seien, dass die Performance-Gebühr anfällt. Klickt man auf die "i"-Buttons, dann steht was ganz anderes drin. Ich halte das für eine bewusste Täuschung, weshalb ich das hier per Screenshot noch einmal dokumentiert habe. Damit begeben sich Friedrich und Weik auf das Niveau der Abofallensteller, die wertvolle Informationen im kleingedruckten verstecken. (Es kann gut sein, dass speziell die Zeile mit der Performance-Gebühr in wenigen Tagen abgeändert werden, daher ist es als Screenshot noch einmal dokumentiert.)

2. Die gewählte Benchmark halte ich auch für lächerlich gering. Sie schreiben leider nicht, ob das nun inklusive oder exklusive Dividenden ist. Ich denke eher inklusive Dividenden. Das Geschäftsjahresende ist der 31.05. Klingelt da was? Der Mai ist der Monat, der für Dividenden in Deutschland besonders relevant ist. Am Ende wird's darauf hinauslaufen, dass die im April wie blöde die Dividendenzahler einkaufen, die Dividende kassieren und ausschütten und danach nichts mehr tun, denn die 3 % wurden ja eingefahren, denn ungefähr 3 % schütten die Unternehmen aus. Dann müssen die Kurse nur noch stärker als die Inflation steigen.

3. Die Verwaltungsgebühr von 1,6 % ist auch ganz schön heftig. Deka-Fonds-Manager erblassen vor Neid, weil sie sich nur mit weniger zufrieden geben müssen. Ich habe da mal einen rausgesucht: 1,43 % Verwaltungsgebühren, 3,45 % Ausgabeaufschlag. (F&W verlangen "bis zu 3 %", leider nicht im Screenshot). Die laufenden Kosten sind aber schwerwiegender als die einmaligen Kosten. Ausgabeaufschläge sind einmalig, weil sie pro investierten Euro nur einmal anfallen. Aber der Deka-Fonds ist schon ein Gebührenmonster.

Von Fonds halte ich generell nichts. Ich habe auf Empfehlung des Finanzwesirs "Die große Fondslüge" von Michael Ritzau gelesen. Darin wird erläutert, dass der Anleger mangels Glaskugel über nur einen Schlüssel seine Rendite erhöht: Indem er Gebühren meidet wie der Teufel das Weihwasser.

Das Video von Horst Lüning über Fonds kann ich jedem nur empfehlen:



Dass die populistischsten Kritiker des Finanzsystems selber ein Finanzprodukt auflegen, ist Realsatire. In wenigen Jahren habe wir wieder einige 10000 geprellte Anleger. Dirk Müller sorgt für weitere 10000. Und der ohnehin schon arg gebeutelten Aktienkultur in diesem Land, versetzt man eine weiteren Dämpfer.

Kommentare:

  1. Natürlich brauchen wir diesen Fonds wie einen zusätzlichen Kropf.

    Aber von Betrug würde ich nicht sprechen. Diese beiden machen nur vor, wie es geht. Jeder Finanz-Blogger träumt doch von deren Zahlen! Soviele verkaufte E-Books, soviele Klicks!
    Warum nicht auch die Monetisierung des „Fonds“ mitnehmen?

    Aber ernsthaft, bei Tim Schäfer drehen viele schon am Rad, kaufen Gold wie verrückt. Da sagt noch einer der normale Anleger wird mit Gewinnen besser fertig als mit Verlusten! Nichts da, großer Irrtum.

    Was unterscheitet diese Zitterer von Weik und Co? Sie verlieren, während den Weiks & Co die Provisionen verbleiben.
    Besser Weik & Friedrich werden von Fans finanziert, als von Harz IV.

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    1. Ich habe gerade mal bei Tim Schäfer vorbeigeschaut - er predigt ja seit Jahren sein Mantra des langfristigen "langweiligen" Vermögensaufbaus. Die meisten sagen, wie recht er doch hat, und manchen wird sein jahrelanges Mantra schon langweilig, nur keiner hört ihm wirklich zu. Viele fangen jetzt schon wieder an mit "market timing", Optionsscheinen, Absicherung, drehen am Rad, obwohl noch garnichts passiert ist und wollen sich Gold kaufen, etc., vermischt mit obskuren Verschwörungstheorien von "Schuldgeldsystem", "Zinsknechtschaft", usw.. die Herren Friedrich, Weik und Müller (der mit den Videos aus seinem Bunker, die den Eindruck machen, als ob jeden Augenblick die Welt untergeht) profitieren vorzüglich von diesen Einstellungen.
      Mir scheint, dass die meisten, obwohl sie es besser wissen, vom persönlichen Temperament garnicht für den langfristigen Vermögensaufbau mit Aktien geeignet sind. Sie langweilen sich zu schnell und wollen zu den superschlauen gehören. Ich kann jetzt schon das große Jammern hören, wenn bei vielen tatsächlich mal eine kleine Delle in der Wertentwicklung ihres Aktiendepots entsteht, und die o.g. Herren werden rufen: "Wir haben es doch die ganze Zeit gesagt!".

      Wenn ein Ereignis vorhergesagt wird, dessen Eintrittswahrscheinlichkeit größer 0 ist, wird es irgendwann eintretten, wenn man nur lange genug wartet.

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    2. Genau, Dirk Müller sendet "aus dem Bunker". Schreibe ich auch immer wieder. :-)

      Manche Kommentare bei Tim Schäfer sind tatsächlich grauslich. Ich werde darauf achten, ob der Unsinn mit den Absicherungen und dem Kaufen von Gold zugenommen hat. Natürlich kann Tim Schäfer wenig dafür. Neue Kommentatoren sind ja noch nicht durch die harte Tim-Schäfer-Schule gegangen. :-)

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  2. Also ich habe gerade einen echten Horrorfilm gesehen:

    http://www.ardmediathek.de/tv/betrifft-/Die-Zinsfalle-Was-mache-ich-mit-meinem/SWR-Fernsehen/Video?bcastId=1100786&documentId=34295422

    Wer wunders sich da noch, dass die Welt über das Stupid German Money lacht?! Klar sagen da zwei Finanzberater ihren Kunden, also Leuten die ihnen Geld bezahlen, dass es Blasen bei Immobilien und Aktien gibt, aber Whisky ist die letzten Jahre gut gelaufen, da dürfte es so weiter gehen. Ja woran macht man denn die Blasen fest, doch daran, dass die gut gelaufen sind und wieso gilt das nicht für den Fussel, den niemand wirklich braucht? Andere bekommenn zwar auch fast keine Zinsen, wissen dann aber, dass sie dementen Senioren geholfen haben, was dann vermutlich über den Verlust hinweg tröstet, sollte es mit der Rückzahlung nicht klappen. Aber alle gehen schön zu den Banken um sich beraten zu lassen, der eine investiert sogar in Akten, auch wenn er eigentlich Fonds gekauft hat und das ist ja so risikoreich, für ältere Leute also gleich gar nichts, nach Meinung des Verbraucherschützers.

    Bin ich froh im Ausland zu leben und den Mist nicht auch noch mit Zwangsgebühren mitfinanzieren zu müssen.

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  3. Mit der Kritik am derzeitigen Geldsystem haben sie leider recht. Man kann nicht leugnen, dass wir in einem zinseszinsbasierten Schuldgeldsystem leben. Mein Lieblingsbuch über unser Geldsystem ist ,,Die Wahrheit über Geld" von Raimund Brichta, weil es sehr einfach und verständlich geschrieben ist. Die 10 Euro für die digitale Versionen lohnen sich.

    Daher würde ich finanzkritische Bücher von den angebotenen Fonds trennen: Das Wissen aus diesen Büchern mitnehmen und seinen eigenen Fonds (Portfolio) auflegen. ;-)

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    1. Die können es noch so oft "zinseszinsbasiertes Schuldgeldsystem" nennen, mich juckt es nicht. Warum? Das Geldsystem funktioniert seit Jahrzehnten richtig gut. Eine Währung muss auch nicht auf Ewigkeiten stabil sein. Warum nehmen wir das nicht mit der Leichtigkeit eines Italieners?

      Da sind ja gleich zwei Schlagworte drin: "Zinseszins" und "Schuldgeld", aber niemand konnte mir bislang darlegen, was so schlimm daran sei und was an der Alternative besser wäre. Waren denn die goldgedeckte Währungen besser?

      Zudem ist dies alles ein alter Hut. Ich las schon vor 15 Jahren derartiges, was Friedrich und Weik in den letzten Jahren zu Papier gaben. Da ging es denn auch um Silvio Gesell. Das ist keine gute Gesellschaft.

      Was verlangen diese Leute eigentlich von einer Währung? Dass man die unters Kopfkissen packen kann, ohne dass etwas passiert? Geld ist ein Gut wie jedes anderes. Geld kann genauso entwerten wie Camembert. Wenn jemand 10 Camemberts kauft, von denen 7 schlecht werden, dann heißt es: "Pecht gehabt". Warum soll es jemanden mit viel Bargeld anders ergehen dürfen? Mitleid mit den Inhabern zypriotischer Bankkonten habe ich nicht. Wer meint, so viel Geld parken zu müssen, ist einfach selber schuld.

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    2. Ich bin mittlerweile zu der Ansicht gekommen, dass die Ursprünge für viele derzeitigen Krisen und Probleme in erster Linie in unserem Geldsystem zu suchen sind. Nicht zu verwechseln mit dem Wirtschafts- bzw. Gesellschaftssystem (Kapitalismus/Marktwirtschaft vs. Sozialismus/Kommunismus). Warum?

      Unser jetziges Geldsystem hat unschöne Grundprobleme:
      - unendlicher Wachstumszwang nötig (auf einer begrenzten Erde unmöglich)
      - Geldschöpfung durch Kreditvergabe (ohne Schulden keine Guthaben)
      - zunehmende Kapitalakkumulation (das Hamsterradsystem dreht sich immer schneller)

      Ich denke, dass wir uns wieder am Ende eines großen Zyklus befinden. Diesen hatten wir zuletzt durch den 2. Weltkrieg. Vieles war zerstört und musste neu aufgebaut werden. Schulden wurden gestrichen. Das Spielchen konnte von vorne losgehen. Ich möchte es nicht direkt mit dem Spiel Monopoly vergleichen, aber es hat ähnliche Grundzüge.

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    3. Ups, der eine Satz sollte eigentlich wie folgt enden: Ich denke, dass wir uns wieder am Ende eines großen Zyklus befinden und ein Reset, in welcher Form auch immer, kommen muss.

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    4. @ Blogbetreiber Halsabschneider oder so:

      Sie haben wirklich wenig Ahnung. Ich stimme 100% mit PIBE350 überein. Das Grundübel ist das falsch gestrickte Geldsystem welches immer wieder zu Krise führt. Das Sie hier auch keine andere Meinung gelten lassen spricht Bände. Auch ihr Hass oder Neid gegen andere und gegen die Aufklärer und ja, tatsächlich Visionäre Friedrich & Weik ist nicht logisch nicht nachvollziehbar. Anyway: Gute Besserung!

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    5. @Anonym:
      1. Warum lasse ich keine andere Meinung zu? Ich lösche ganz, ganz selten Kommentare. Das sind in der Regel Werbeposts für Daytrading-Kurse, die ich löschen musste. Konträre Meinungsäußerungen lasse ich aber grundsätzlich stehen.

      Das Geldsystem ist kein Grundübel und auch nicht falsch gestrickt, sondern gut gestrickt. Darin enthalten sind Jahrhunderte an Währungspolitik. Was möchten Sie? Die perfekte Währung? Das Fordern der perfekten Währung ist ziemlich naiv.

      Ich werfe diese ganzen Crashpropheten und Währungskritikern vor, dass sie ihren Unsinn publikumswirksam verbreiten und die Menschen vom investieren abhalten. Als der zweite Weltkrieg ausbrach, gab es in Paris Leute, die haben wie wild Aktien gekauft: Raus aus Geldwerten, rein in die Unternehmens- und Sachwerte, war die Devise. Müller, Friedrich und Weik aber sehen ein paar Problemchen am Horizont, deren Konsequenz eigentlich genauso eine Flucht in Aktien wäre, raten aber genau davon ab.

      Ich habe vor fünf Jahren auch überlegt: Was ist, wenn die Inflation im Zuge der Verschuldungskrise enorm zulegt? Ich rede zweistelligen Inflationsraten, nicht von Hyperinflation. Meine Lösung: Aktien, Aktien, Aktien! Und ich war ja noch jung. Dirk Müllers Tipps fand ich schon vor fünf Jahren ziemlich schwach, Friedrich und Weik waren noch nicht bekannt.

      Hass und Neid auf Aufklärer? Ich bin der Aufklärer. Von der Crashpropheterie halte ich nichts. Nachweislich war in den letzten 7 Jahren richtig, das Gegenteil dessen zu machen, was Müller bzgl. Aktien gesagt und getan hat. Überhaupt ist das auch eine skurrile Gestalt. Seine Youtube-Videos sind so, als ob er aus einem Bunker sendet. Er will uns die Weltpolitik und die Zusammenhänge in der Finanzwirtschaft erklären, sein Fonds soll in der Tradition Grahams und Buffetts aufgesetzt worden sein ("Value!") und Charttechnik macht er auch noch.

      An solchen Figuren ist nichts authentisch oder auch nur im Ansatz nutzbar. Ich hasse diese Leute nicht, sondern kritisiere sie.

      Übrigens kritisiere ich auch Koko Petkov, den Mitschnacker unter Daytradingcoaches. (Seine Fans scheinen noch sehr, sehr jung.) Die werben alle irgendwie damit, dass Zauberdinge mit Geld anstellen können.

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    6. An Couponschneider:

      Warum kam es zur Brexit-Entscheidung?

      Warum wurde Trump Präsident?

      Warum erstarken in Europa immer mehr linke und rechte Kräfte?

      Warum kam es zur Euro-Krise, die bis heute nicht gelöst ist?

      Warum zahlen Staaten selbst in guten Zeiten nie ihre Schulden zurück, sondern häufen immer weitere an?

      Warum erreichen wir nicht mehr die Wachstumsraten früherer Jahrzehnte?

      Warum gab es bei der Zinsentwicklung langfristig nur eine Richtung (nach unten)?

      Warum gingen regelmäßig Staaten pleite?

      Warum hat die Mittelschicht in vielen westlichen Industriestaaten nicht mehr übereinstimmend das Gefühl, dass es der nächsten Generation (noch) besser als ihr selbst gehen wird?

      Warum stiegen alle Guthaben und Schulden dieser Welt spiegelbildlich und im Laufe der Zeit immer schneller an?

      Warum hat die Ungleichverteilung immer mehr zugenommen?

      Warum überlebten Währungen immer nur für eine gewisse Zeit?

      Warum heißt die einzige Devise der Politik ,,wir brauchen mehr Wirtschaftswachstum"?

      Hast du dir noch niemals diese Frage gestellt? Und ist Henry Ford mit seinem bekannten Zitat über das Geldsystem in deinen Augen auch ein Crashprophet? Ich sage nicht, dass alle Antworten auf diese Fragen nur im jetzigen Geldsystem zu finden sind, aber die Zusammenhänge sind klar erkennbar.

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    7. PS: Falls du Lust und etwa 3 Stunden Zeit hast, kannst du dir ein aktuelles Gespräch mit Bernd Senf über unser Geldsystem anschauen: Er hat weder einen eigenen Fonds aufgelegt, noch tritt er regelmäßig in den Hauptmedien als ,,Crashprophet" in Erscheinung. ;-)

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    8. Das Video findest du hier: https://youtu.be/Pd8sqVvt3M0

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  4. Ich finde das Produkt klasse und innovativ. Endlich kann man physisch hinterlegt auch noch streuen mit einem Fonds. Zudem noch fair bereits und sogar günstiger als viele andere Produkte. Über ihre wertvolle Aufklärungsarbeit und ihre wirklich guten Bücher müssen wir gar nicht diskutieren.

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    1. Ist das ironisch gemeint? Wenn nicht, dann zweifle ich an Ihrem Verstand.

      Es ist ein Allerweltsfonds. Sowas gibt's als Mischfonds und Hedgefonds seit Jahrzehnten. Auch die Weltrettungsattitüde ist nicht neu: "Es wird nur ethisch angelegt." - Damit geht auch schon Dirk Müller hausieren.

      Die drei Bücher von Friedrich und Weik waren ökonomisches Fastfood.

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  5. Einfach mal die "misleading information" an die Bafin schicken (https://www.bafin.de/DE/Aufsicht/KVGenInvestmentfonds/Investmentfonds/investmentfonds_node.html).

    Die prüfen soetwas gerne. Sollte dort etwas unlauter sein, dann wird die Vertriebszulassung für das Produkt entzogen. Passiert übrigens gar nicht so selten.

    Diesen Fonds braucht die Welt so sehr, wie das nächste Nagelstudio, Wettbüro etc.

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    1. Mittlerweile haben sie die strittige Zeile korrigiert.

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  6. Mr. Dax finde ich auch schrecklich.
    Der Fonds ist beachtenswert und lege ich mir mal ins Musterdepot. In ein paar Jahren können wir dann darüber reden.

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  7. Wenn ich die Kommentare hier so sehe kann einem klar denkenden Menschen schlecht werden. Antikapitalistische Pöbler gibt es in Deutschland wahrlich schon genug. Der Reiz mancher geschäftstüchtiger Herren wie F&W besteht darin, fleißig auf dieser Welle zu surfen, und dabei seinen Teil von der Torte abzuschneiden. Neue Gedanken liefern sie leider nicht.

    Was das Geldsystem angeht haben schon genug Liberale wie Ayn Rand, Milton Friedman, Roland Baader usw mit Golddeckung geliebäugelt, oder zumindestens konkurrierenden Papiergeldwährungen. Hier ins Detail zu gehen würde zu weit führen, aber allein die Auführungen der letzten beiden Genannten sind wesentlich tiefschürfender und sachlicher als die Agitprop von F&W, Wagenknecht oder anonymen Jubelpersern.

    Halte durch, tapferes Couponschneiderlein!

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    1. Ich halte von den Golddeckungsphantastereien aus dem libertären Umfeld auch nichts, aber intelligenter argumentiert haben die schon.

      Aber damit habe ich mich mal vor vielen Jahren beschäftigt. Deswegen kommen mit Friedrich und Weik wie ein billiger Abklatsch vor. Das sind so Baumeister, Legobaumeister, Bastler. Erst ein bisschen Währungsverschwörung, dann ein bisschen Goldbeschwörung, dann wird noch auf die Banken eingedroschen. Ich hab's nun schon so oft gehört, von verschiedensten Gruppen, sogar von Neonazis. Die beiden Autoren sahnen aber ab, weil sie so viele Zielgruppen erreichen.

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  8. Für mich kommen nur noch ETFs in Frage. Teure Fonds kommen mir nicht ins Haus. Hohe TER meide ich wie die Pest.
    Viele Grüße Markus (MDFIRE2024)

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